Welche Gefahren entstehen bei der Verbrennung minderwertiger Holzbriketts?

Der Einsatz von Holzbriketts minderer Qualität, dazu gehören auch unsachgemäß gelagerte Produkte, kann ungünstige Auswirkung auf Ihre Feuerungsanlage, nähere Umgebung und auch Ihren Geldbeutel haben. Holzbriketts, die Qualitätsstandards für Schadstoffemissionen nicht erfüllen, bergen ein erhebliches Gesundheitsrisiko für Mensch und Umwelt.

Nicht selten werden behandelte Materialien wie Papier oder zerkleinerte Holzmöbelabfälle für die Herstellung dieser Holzbriketts mitverarbeitet. Die Folge sind hohe Schadstoffwerte im Brennmaterial. In einigen Ländern wie Frankreich ist das Verfeuern solcher Holzbriketts verboten. Auch Holzbriketts, die eine hohe Restfeuchte im Material aufweisen, welche durch falsche Produktion oder unsachgemäße Lagerung entstanden sein kann, haben erhebliche Auswirkungen.

Der Heizwert ist herabgesenkt, die Abbrennung der Holzbriketts verläuft schlecht, bisweilen sogar unvollständig. Zudem begünstigen feuchte Holzbriketts die Bildung von gefährlichem Feinstaub innerhalb der Feuerungsanlage oder im Schornstein. Was die Heizeffizienz angeht, haben minderwertige Holzbriketts eine herabgesetzte Leistung.

Nicht nur der Heizwert kann um ein Vielfaches gemindert sein, auch die Brenndauer ist bei groben Materialdichten unerwünscht kurz. Holzbriketts brennen schneller ab, Neue müssen öfter nachgelegt werden und der Vorrat ist schneller aufgebraucht.

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